Stunde der Sieger - Was gibt's zum Feiern?
Heilbronner Rudergesellschaft "Schwaben" e.V. Heilbronner Rudergesellschaft Schwaben - Der Ruder-Verein im Raum Heilbronn
2017-11-11

Acht Jubilare konnte Bernhard Münzing bei der “Stunde der Sieger” dieses Jahr ehren.

Unter den Gästen auch unser Ehrenmitglied Jochen Ungerer.

Ganz besonders freute sich der 1. Vorsitzende, dass Dr. Manfred Schedler den Weg ins Bootshaus gefunden hat. Dr. Manfred Schedler wurde für 75 Jahre Mitgliedschaft bei den Ruderschwaben geehrt. Vom Deutschen Ruderverband erhielt er eine Auszeichnung und eine Ehrennadel. Seine ruderische Laufbahn begann mit 16 Jahren. Sein Vater schickte ihn vom Heilbronner Ruderverein zur HRS, wo er bei Otto Ebert das Rudern erlernte.

Hanna Schäfer ist 70 Jahre bei der HRS. Als junge Frau kam Hanna Schäfer zu den Ruderschwaben und hat viele Jahre gerudert. Heute pflegt Hanna Schäfer das Vereinsleben. Sie nimmt an vielen Veranstaltungen teil und freut sich über die Erfolge der Nachwuchsmannschaft.

In Abwesenheit wurde Liselore Eberwein auch für 70 Jahre Mitgliedschaft  geehrt.

Ende der 50-er Jahre des letzten Jahrhunderts haben viele junge Menschen den Weg zum Rudersport gefunden. Deshalb haben wir heute eine ganze Reihe von Mitgliedern zu ehren, die seit 60 Jahren dabei sind.

Rose Hagner kann auf 60 Jahre bei den Ruderschwaben zurückblicken. Sie hat eine durchaus erfolgreiche Ruderlaufbahn hinter sich. Ausgebildet wurde sie von Elisabeth Müller im Stilrudern. Hier fuhr der Vierer knapp an einer Deutschen Meisterschaft vorbei.

In den 1970er Jahren waren die roten Würste, die Rose Hagner für die Neckarfeste besorgte, stadtbekannt. Sie hat auch das Fachwissen die Würste schmackhaft heiß zu machen. Viele kamen damals extra deswegen zu den Ruderschwaben.

Das Rudern ist heute noch eine Leidenschaft. Regelmäßig geht ein Vierer auf Wasser in dem Rose Hagner rudert.

Zwanzig Jahre alt war Walter Stähle, als er zu der HRS kam. Roland Seibert war der Initiator zum Freitzeitrudern - ein Sport, den man im Sitzen betreiben kann! Ausgebildet hat damals Karl Kimmerle Trainiert wurde der Vierer mit Otto Ose, Jochen Ungerer, Rolf Bernhardt, später dann von Günter Vogel und Fritz Horschke. Früh hat sich Walter Stähle auch in die Vereinsarbeit eingebracht. Abrechnungen mit den jeweiligen Wirtsleuten bewiesen, dass er mit Geld umgehen kann. Die Folge war das Amt des Beitragskassiers. 10 Jahre führte er dieses Amt aus. In den 90er Jahren stellte er sich als Erster Schriftführer in den Dienst der HRS. Doch das Allerbeste aus dem Verein: Seine Frau Heidrun.

Roland Spänle stieß auch im Sommer 1957 zu den Ruderschwaben. Seine Tätigkeiten waren vielfältig:  Redaktionsleitung des Vereinsheftes, Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss, 1963 übernimmt er das Amt des 1. Schriftführers und hielt bei den Neckarfesten immer die Hand übers Geld.

Roland Seibert ist nach einem kurzen Abstecher bei der Leichtathletik, er hat ja bekanntlicher Weise dann den “Sport im Sitzen” bevorzugt, in den Verein gekommen. Gerudert hat er unter Anderem mit Franz Hoheneder, Siegfried Aeltermann und Hans Klenk. In den 60er und 70er Jahren saß er im AH-Achter mit Siegfried Götz und Günter Baier. Seine Arbeitskraft stellte er dem Verein bei fast allen Neckarfesten zur Verfügung.

Die drei “männlichen 60er” von links:

Roland Spänle Walter Stähle Roland Seibert

40 Jahre Mitglied sind Klaus Koch und Jörg Öynhausen. Klaus Koch kam durch seinen Sohn Uwe zur HRS. Schnell fanden sich in der damaligen Trainingsgruppe gleichgesinnte Eltern. Es entstand eine Truppe, die auf allen Regatten und Trainingslagern die Mannschaft bekochte und betreute. Daraus entstand die berühmte “Schluckerle-Truppe”, die rudern lernte und einem Gig-Vierer diesen Namen verlieh.

Jörg Öynhausen trat mit 10 Jahren beim Volksrudern (jüngster Teilnehmer!) zum ersten Mal bei der HRS an die Öffentlichkeit. Als Jugendlicher startete er bei Deutschen Jugendmeisterschaften. Ein zweiter Platz und ein vierter Platz im Zweier ohne (in Rgm. mit Mannheim) sprang dabei heraus. Gerudert hat er mit Steffen Wolf, Andreas Jäger und Alexander Winkler. Rudern ist heute für Jörg Öynhausen zum Freitzeitsport geworden. Als Mastersruderer greift er aber hin und wieder ins Regattageschehen ein. Jörg Öynhausen hat unsere erste Homepage erstellt und diese betreut.

Seit 1992, also 25 Jahre, ist Tobias Hagmann Ruderschwabe. Er ist als Jugendlicher sehr erfolgreich gewesen. Begonnen hat seine Ruderkarriere mit dem Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft im Vierer und im Achter. Dann 2. Platz bei der FISA-Jun. WM, 1. Und 2. Platz beim Eichkranz, 9. Platz beim Nationscup, U23-Meistersch. 1. Platz im Achter.

Die Rennmannschaft der HRS 2017: Luise Münch, Philip Toma, Valentin Koßmann, Maximilian Kern, Jakob von Heesen, Julius Bachmann, Helena Rieker, Hannah Willareth, Carla Gurrath und Luis Denzel.
Als Aktive und Masters: Jens Klinge und Fabian Weiß, Alexander Kärcher, Gabriel Schröder, Gerhard Vollmer. 123 mal lagen wir am Start. 26 mal fuhren wir als Erster übers Ziel, 26 mal sprang ein zweiter Platz heraus und 22 mal wurden wir Dritter.

Die größten Erfolge im Einzelnen:

  • Luise Münch: 5. Platz im Lgw.-Doppelzweier Dtsche. Jugendmeisterschaft
  • Hannah Willareth: 9. Platz bei den U17 Meisterschaften.
  • Carla Gurrath u. Hannah Willareth: 5. Platz Bad.- Württembergische Landesmeisterschaften.
  • Luis Denzel: 1. Platz Bad.-Württemberigsche Landesmeisterschaften, 7. Platz beim Bundesentscheid, Einer
  • Maximilian Kern u. Jakob von Heesen: 1.Platz Landesmeisterschaft
  • Maximilian Kern: 6. Platz Landesmeisterschaft, Einer
  • Gerhard Volllmer: 3. Platz World Masters, AH-Achter

Die Stunde der Sieger ist auch immer die Stunde des Dankes. Bernhard Münzing dankte Trainer Ivan Reder für seine oft nicht leichte Arbeit mit den Jugendlichen.

Die Trainingsmannschafte hatte für Ivan Reder ein Geschenk als Dank für seine Arbeit.

Dann gab die Mannschaft über die vergangene Regattasaison einen Rückblick. Jeder stellte eine Regatta mit den Erfolgen vor. Lebhaft schilderten sie ihre Eindrücke von den Regattaplätzen, ihren Siegen und Erfolgen.

Mit Ausblick auf die Saison 2018 wurde klar, dass Trainingsleute keine Pause kennen. Noch dieses Jahr findet in Mannheim ein Test für die kommende Regattasaison statt.

Das Kuchenbuffet war auch wieder reichlich bestückt. Vielen Dank an alle, die Kuchen gespendet haben. Die Damenabteilung freut sich über die Einnahmen. Sie werden der Jugendabteilung oder sonstigen außerordentlichen Ereignissen zu Gute kommen.

Bilder von der Stunde der Sieger

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